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  • Werner Forßmann Krankenhaus Eberswalde: 0 33 34 / 69-0
  • Martin Gropius Krankenhaus Eberswalde: 0 33 34 / 53-0
  • Krankenhaus Angermünde: 0 33 31 / 271-0
  • Kreiskrankenhaus Prenzlau: 0 39 84 / 33-0

Aktuelles

Visite im Kreiskrankenhaus – Landrätin informierte sich vor Ort

Neues Projekt in der Akutneurologie erweitert die Telemedizin

Wie funktioniert die medizinische Versorgung im Kreiskrankenhaus Prenzlau, was ist neu und welche Anforderungen und Ziele gibt es für die Zukunft? Die Uckermärker Landrätin Karina Dörk informierte sich heute Vormittag darüber bei einer Visite vor Ort. Neuester Schritt ist die Teilnahme des Krankenhauses am Telemedizinprojekt ANNOTeM.


„Es ist beeindruckend, das Krankenhaus persönlich zu besuchen und hautnah zu erleben, was in der modernen Medizin alles möglich ist und was sich hier entwickelt hat“, so Karina Dörk. Durch die Wahl zur Landrätin ist sie auch Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit geworden, zu der das Krankenhaus gehört. Der Landkreis Uckermark, der Landkreis Barnim und die Stadt Eberswalde sind Träger des GLG-Verbunds, des größten Gesundheitsdienstleisters im Nordosten Brandenburgs. Auch das Krankenhaus Angermünde zählt dazu, das Karina Dörk bereits vor einigen Tagen besuchte. „Auf die Gesundheitsversorgung, die an den GLG-Standorten geboten wird, können wir wirklich sehr stolz sein“, so ihr Fazit.


Begleitet wurde sie beim Rundgang durch das Prenzlauer Krankenhaus von GLG-Geschäftsführerin Dr. Steffi Miroslau, Krankenhausverwaltungsdirektorin Marita Schönemann und dem Leitenden Chefarzt Dr. Oliver Günter. Sie beantworteten die Fragen der Landrätin und erläuterten viele Details.


Dr. Steffi Miroslau sagte: „Das Kreiskrankenhaus hat in den zurückliegenden Jahren eine dynamische Entwicklung vollzogen, die mit einigen Strukturveränderungen verbunden war. Dabei ging es stets darum, dem Bedarf einer modernen und umfassenden medizinischen Grundversorgung in der Region gerecht zu werden und zugleich die Vorteile und Kooperationsmöglichkeiten zu nutzen, die sich durch die Einbindung des Krankenhauses in den GLG-Verbund bieten.“


So sind beispielsweise alle GLG-Krankenhäuser telemedizinisch vernetzt. Das ermöglicht Diagnosen am Bildschirm. Ein Patient wurde gerade telemedizinisch diagnostiziert, als die Landrätin die entsprechende Abteilung des Krankenhauses betrat. Eine Ärztin am Patienten und ein Facharzt auf dem Monitor berieten gemeinsam die einzuleitenden Therapieschritte.


„So kann die Einschätzung durch einen Spezialisten rund um die Uhr und unabhängig von Entfernungen gewährleistet werden“, erklärte Dr. Oliver Günter. „Wenn Patienten beispielsweise einen Schlaganfall erleiden, zählt jede Minute. Durch die telemedizinische Verbindung sind wir mit den entsprechenden Fachabteilungen verbunden und jederzeit in der Lage, gemäß der fachärztlichen Diagnostik sofort die erforderlichen Behandlungsmaßnahmen zu treffen.“


Aktuell wird die neurologische Versorgung noch erweitert. Seit Oktober ist das Krankenhaus vertraglich in ein überregionales Netzwerk im Rahmen des Projekts ANNOTeM eingebunden, vor einer Woche startete der Echtbetrieb. Der Name ANNOTeM steht für Akut-Neurologische Versorgung in Nord-Ost-Deutschland mit telemedizinischer Unterstützung. Dabei geht es um die Behandlung von Krankheiten wie Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Querschnittssyndrome, epileptische Anfälle sowie Gehirn- und Hirnhautentzündungen. Gemeinsam ist diesen Erkrankungen, dass die Zeit des ersten Auftretens von Krankheitsanzeichen bis zum Behandlungsbeginn kritisch ist: Je früher die Behandlung beginnt, desto größer die Erfolgsaussichten. Das telemedizinische Netzwerk in dem geförderten überregionalen Projekt verbindet das Kreiskrankenhaus Prenzlau mit hochqualifizierten Konsiliarpartnern, so dem Universitätsklinikum Greifswald, dem Unfallkrankenhaus Berlin und der Charité.


„Um an dem Projekt mitwirken zu können, waren unter anderem auch räumliche Veränderungen nötig“, erklärte Marita Schönemann. „So sind zwei neue, auf die Anforderungen abgestimmte Patientenzimmer mit jeweils zwei Bettenplätzen entstanden. Die erforderlichen Umzüge im Haus waren für die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchaus ein Kraftakt. Ich freue mich sehr über die hochmotivierte Mitwirkung aller, die eine reibungslose Umstellung möglich gemacht hat.“


Veränderungen wird es auch in Zukunft geben. Perspektivisch geplant ist die Umwandlung des Krankenhauses in ein komplexes Gesundheitszentrum, das stationäre und ambulante Versorgung nahtlos verbindet. Das Land Brandenburg fördert dieses Vorhaben mit rund 8 Millionen Euro. Vorige Woche hat das Krankenhaus die Mittel offiziell in Empfang nehmen dürfen.


„Mit dieser Förderung werden die nächsten Schritte hin zu einer zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung erfolgen“, sagte Karina Dörk. „Ich bin sehr stolz darauf, dabei mitwirken zu dürfen. Mit sehr großer Freude habe ich bei meinen Besuchen im Krankenhaus Angermünde und im Krankenhaus Prenzlau gesehen, wie innovativ in diesen Einrichtungen gearbeitet wird, und ich habe Ärzte, Pflegekräfte und viele andere Beschäftigte kennengelernt, die hier Hervorragendes für die Gesundheit der Menschen leisten.“

 

 


Verfasst am: 11.12.2018

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