GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH

Ein Unternehmen der Landkreise Barnim, Uckermark und der Stadt Eberswalde

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Notfall-Telefonnummern der Krankenhäuser

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  • Werner Forßmann Krankenhaus Eberswalde: 0 33 34 / 69-0
  • Martin Gropius Krankenhaus Eberswalde: 0 33 34 / 53-0
  • Krankenhaus Angermünde: 0 33 31 / 271-0
  • Kreiskrankenhaus Prenzlau: 0 39 84 / 33-0

Aktuelles

Zukunftsinvestitionen auf solidem Fundament

Gesundheitskonzern GLG blickt auf erfolgreiche Entwicklung 2017 zurück

Eine positive wirtschaftliche Bilanz hat die GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit auf ihren traditionellen Neujahrsempfängen gezogen. Dazu hatte sie gestern in die GLG Fachklinik Wolletzsee und vorige Woche nach Eberswalde eingeladen. Als größter Gesundheitsunternehmensverbund im Norden Brandenburgs mit einem Jahresumsatz von 248,5 Millionen Euro für 2017 und mehr als 115.000 Behandlungsfällen allein in den Krankenhäusern hat die GLG ihre regionale Marktführerschaft in der Gesundheitsbranche erneut bestätigt. Nach den vorläufigen Zahlen wird mit einem wirtschaftlichen Jahresergebnis von 5,3 Millionen Euro gerechnet. Mit insgesamt 3.348 Beschäftigten ist der GLG-Verbund zugleich größter Arbeitgeber der Region. Um wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, stellt sich die GLG für die kommenden Jahre eine Reihe anspruchsvoller Ziele und startet ein intensives Investitionsprogramm.


„Gemeinsam ist es uns gelungen, nach der erfolgreichen wirtschaftlichen Konsolidierung der GLG eine Phase der Optimierung einzuleiten, die das Unternehmen auf die absehbaren zukünftigen Herausforderungen wirtschaftlich und organisatorisch vorbereiten soll“, sagte der kaufmännische Geschäftsführer der GLG, Dr. Jörg Mocek. „Die für 2017 angestrebten Ergebnisse in den einzelnen GLG-Unternehmen konnten im geplanten Umfang und zum Teil sogar darüber hinaus realisiert werden.“


Die Unternehmensführung dankte allen Beschäftigten für die geleistete Arbeit. „Dabei stand das Ziel einer hohen Qualität der medizinischen Diagnostik und Therapie und einer guten Zugänglichkeit zu den Angeboten der Gesundheitsversorgung für alle Bürger im Mittelpunkt“, betonte der Barnimer Landrat und Aufsichtsratsvorsitzende der GLG, Bodo Ihrke. Sein Stellvertreter im Aufsichtsrat, der Uckermärker Landrat Dietmar Schulze, sagte: „Die flächendeckende lückenlose Behandlung von der Arztpraxis und Notfallaufnahme über die Klinik bis zur Rehabilitation und häuslichen Pflege ist ein wichtiges strategisches Konzept des GLG-Verbunds, das den Menschen in der Region zu Gute kommt. Die Verzahnung der ambulanten, teilstationären und stationären Medizin wurde weiter ausgebaut, wobei die GLG auch in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung einer modernen Gesundheitsversorgung eingenommen hat.“


Teil dieser Entwicklung ist der Ausbau medizinischer Zentren. Darauf ging die medizinische Geschäftsführerin der GLG, Dr. Steffi Miroslau, in ihrem Statement besonders ein. Sie sagte: „Medizinische Zentren sind Ausdruck einer zunehmenden hohen Spezialisierung in der Medizin. Sie bündeln und koordinieren Leistungen und erschließen Synergien durch Kooperation bei gleichzeitiger Konzentration der einzelnen Standorte auf ausgewählte Spezialfächer. Die GLG bietet dafür aufgrund ihrer komplexen, alle Bereiche umfassenden Struktur beste Vor¬aussetzungen.“


Als Beispiel nannte sie das im Januar von der Landeskonferenz für Krankenhausplanung bestätigte „Onkologische Zentrum Barnim“ am Werner Forßmann Krankenhaus in Eberswalde. Mit dieser Anerkennung wird der besondere Stellenwert des Krankenhauses für die onkologische Versorgung von Patienten in der Region und im gesamten Bundesland deutlich hervorgehoben. 2017 haben sich außerdem viele weitere medizinische Zentren innerhalb des GLG-Verbunds weiterentwickelt und auch neu etabliert, die besondere Kompetenzen in ausgewählten Fachdisziplinen bieten wie beispielsweise die Behandlung von Patienten mit Diabetes und anderen Stoffwechselkrankheiten, in der Chirurgie und Orthopädie, Gefäßmedizin, Geriatrie, Pneumologie, Nephrologie, Perinatalmedizin, Frauenheilkunde und andere mehr. Auch die Schaffung moderner Notfallzentren und die Weiterentwicklung der Intensiv- und Schmerztherapie waren und sind wichtige Schwerpunkte aus medizinischer Sicht.


Ein deutlicher Trend ist der Ausbau der ambulanten Versorgung. Dazu zählen im GLG-Verbund 22 Praxen von Ärzten und Therapeuten, das Rehazent, Tageskliniken und Wohnstätten sowie die Leistungen des ambulanten Pflegedienstes. Die enge Zusammenarbeit und Koopera¬tion mit den niedergelassenen Ärzten in der Region ist dabei besonders wichtig. Die GLG hat 2017 den Bereich Ambulante Geschäftsfelder verstärkt und setzt damit einen weiteren strategischen Akzent, ergänzt durch eine deutliche Ausweitung ambulanter pflegerischer Angebote – 2017 beispielsweise durch die Eröffnung einer Intensivpflegeeinheit und einer Begegnungsstätte für ältere Menschen in Eberswalde.

 

Um die erreichten hohen Standards für die Zukunft zu sichern, sind bis 2020 anspruchsvolle Schwerpunktaufgaben zu erfüllen und intensive Investitionen nötig.  „Als Gesundheitskonzern in kommunaler Trägerschaft ist die GLG zu wirtschaftlich erfolgreichem Handeln verpflichtet“, sagte Dr. Jörg Mocek. „Dabei geht es nicht um Gewinnmaximierung, sondern um die Erarbeitung der Mittel zur Sicherung der notwendigen Investitionsfähigkeit für den langfristigen Erhalt und für den Ausbau der qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung im Einzugsgebiet der GLG.“


Knapp sieben Millionen Euro wurden 2017 GLG-weit investiert, davon allein 1,75 Millionen Euro in einen neuen Linearbeschleuniger im Werner Forßmann Krankenhaus. 800.000 Euro flossen in die umfangreiche Sanierung von Patientenzimmern in der GLG Fachklinik Wolletzsee, die reibungslos bei laufendem Betrieb erfolgte.


In den kommenden Jahren werden die Investitionen deutlich zunehmen. Rund 50 Millionen Euro sind für einen Ergänzungsbau  am Werner Forßmann Krankenhaus vorgesehen. Er dient der Bettenerweiterung und kompletten Unterbringung der Klinik für Neurologie des Martin Gropius Krankenhauses, deren Schlaganfall-Spezialstation Stroke Unit sich bereits vor Ort befindet. Dies wiederum ermöglicht im Martin Gropius Krankenhaus eine Erweiterung der Erwachsenenpsychiatrie und den Ausbau der Psychosomatik. Auch für einzelne Abteilungen des Werner Forßmann Krankenhauses wird sich durch den Bau die Raumsituation verbessern. Medizinische Bereiche werden dann optimaler beieinander liegen, lange Wege werden verkürzt, die fachübergreifende Kooperation wird einfacher und ein besserer Personaleinsatz ist möglich.


Weitere 3,5 Millionen Euro stehen für einen Anbau bereit, der den Betrieb eines zusätzlichen MRT-Gerätes ermöglichen soll. Das Gerät selbst wird zirka 1,5 Millionen Euro kosten.


4,5 Millionen Euro fließen in den Neubau eines Ärztehauses im Eberswalder Leibnizviertel. Es soll das bisherige Ärztehaus der GLG dort ersetzen und das Flächenangebot erweitern – von derzeit 1.300 Quadratmeter auf 1.700 Quadratmeter – sowie die Zahl der Praxen in der ambulanten medizinischen Versorgung erhöhen.


Fördermittel aus dem Strukturfonds von Bund und Ländern werden eingesetzt, um das Kreiskrankenhaus Prenzlau auszubauen. Dabei ist unter anderem die Sanierung von derzeit ungenutzter Bausubstanz auf dem Krankenhausgelände geplant, um Raumkapazität zu gewinnen. Die Vision geht in Richtung eines modernen Gesundheitszentrums, das ambulante und stationäre Versorgung sowie ärztliche Medizin, therapeutische Angebote und Pflege miteinander verbindet.


Um die Einrichtungen mit Leben zu erfüllen und die moderne Technik zum Einsatz zu bringen, sind kompetente, hochqualifizierte, motivierte und freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverzichtbar. Personalgewinnung und Personalentwicklung spielen in Zukunft eine wachsende Rolle, denn Fachkräfte werden knapper. Mehr Ausbildungsplätze im GLG-Verbund, die Etablierung der Hebammenausbildung in Eberswalde gemeinsam mit der Akademie der Gesundheit, die Kooperation mit der Medizinischen Universität in Stettin zur Gewinnung junger Ärzte, mehr Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung und mehr Familienfreundlichkeit sind nur einige wenige Stichworte in diesem umfangreichen Aufgabenfeld. Besonders erfreulich ist, dass im Jahr 2017 in kon¬struktivem und verantwortungsbewusstem Dialog weitere Tarifsteigerungen und eine GLG-weite Tarifangleichung für die Beschäftigten erreicht werden konnten. Hervorzuheben ist auch die Initiative „GLG – Starke Pflege 2020“. Mit ihr hat sich die GLG das Ziel gesetzt, die Attraktivität der Arbeit in den Pflegeberufen, aber auch an allen anderen Arbeitsplätzen des Verbunds zu erhöhen. In Arbeitsgruppen wurden Ideen, Themen und Aufgaben zusammengetragen, erfasst und in eine Maßnahmenplanung überführt.


Zur perspektivischen Sicherung des Fachkräftenachwuchses wurde das Ausbildungsplatzangebot um 29 Plätze auf 212 erweitert. Die Auszubildenden können zwischen 18 verschiedenen Berufen wählen und haben in der Regel die Möglichkeit, nach erfolgreichem Abschluss in feste Arbeitsverhältnisse in den GLG-Betrieben übernommen zu werden. Stärker denn je ist die GLG gefordert, attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten, um gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen, langfristig zu binden und für Führungsaufgaben im Unternehmen zu qualifizieren.


Eine Stellenbesetzung von 99 Prozent im Jahr 2017 und viele positive Bewertungen und erfolgreiche Zertifizierungen der Gesundheitsleistungen im GLG-Verbund bestätigen, dass sich die GLG auf einem guten Weg in die Zukunft befindet.

 

 


Verfasst am: 05.03.2018

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